Selbstverständlich sind wir darauf bedacht, nach Möglichkeit alle Bestattungsarten zu organisieren. Jedoch ist die eine oder andere Art der Bestattung etwas spezieller und lässt sich nicht immer an dem gewünschten Ort durchführen.

In erster Linie wird zwischen zwei Arten unterschieden: Erdbestattung und Feuerbestattung. Welche Möglichkeiten es hierbei gibt, haben wir Ihnen hier aufgelistet:

Erdbestattung:

Wahlgrab Wird direkt ausgewählt und lässt viel Freiraum in der Gestaltung.
Reihengrab Wird vom Träger des Friedhofs der Reihe nach vergeben.
Rasengrab Ein sehr pflegeleichtes, wenn nicht sogar gänzlich pflegfreies, Grab.
Grabkammern Hier können ein oder mehrere verstorbene Personen ihren Frieden finden. Ein Grabkammer ist vergleichbar mit einer Gruft, diese Bestattungsart ist jedoch sehr selten.
Anonyme Erdbestattung Anonyme Beisetzungen werden nicht mit den Initialen des Verstorbenen gekennzeichnet, die Angehörigen kennen die genaue Lage des Grabes meist nicht und die Beisetzung findet ebenfalls anonym statt.

Feuerbestattung:

Urnenwahlgrab Wird direkt ausgewählt, lässt Gestaltungsfreiraum und es können bis zu 4 Urnen in einem Grab beigesetzt werden.
Urnenreihengrab Wird der Reihe nach vom Friedhofsträger vergeben.
Urnenrasengrab mit Namensplatte Wird wie beim Urnenreihengrab vom Friedhof zugeteilt. Zusätzlich bekommt das Grab eine Namensplatte aus Stein und ist bedingt durch den gesäten Rasen nicht pflegeintensiv. Hierbei darf lediglich eine Urne beigesetzt werden.
Anonymes Urnengrab Wie der Name schon sagt, bleibt der Ort der Urne anonym. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um eine Urnengemeinschaftsanlage mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Der Ort bleibt geheim und auch ein Name wird nicht vermerkt.
Baumbestattung Bei einer Baumbestattung wird die Urne des Verstorbenen im Wurzelbereich eines – vom Verstorbenen selbst oder von den Angehörigen – auserwählten Baumes beigesetzt. Die Baumbestattung wird zu einem Ort der Erinnerung, indem eine Tafel mit dem Namen aufgestellt wird. In der Regel handelt es sich um Bäume, die sich innerhalb des Friedhofgeländes befinden.
Friedwaldbestattung Gleiches Prinzip und Vorgehensweise wie bei der Baumbestattung, nur mit dem Unterschied, dass sich der ausgesuchte Baum für die Platzierung der Urne in festgelegten bzw. genehmigten Waldflächen außerhalb des Friedhofes. Diese Art der Bestattung wurde von Ueli Sauter im Jahr 1993 entwickelt und findet inzwischen viele Begeisterte. „Friedwald“ wurde als Marke eingetragen.
Ausstreuung der Asche
Nur grenznah – Frankreich  möglich! Die Ausstreuung der Asche ist eine schöne Alternative zu der klassischen Beisetzung der Urne auf einem Friedhof. Hierbei gilt es jedoch darauf zu achten, dass die Ausstreuung der Asche eines Toten nur an wenigen Plätzen möglich und erlaubt ist.
Urnen-Seebestattung Die Seebestattung blickt auf eine lange Geschichte und unter Seeleuten auf eine weit verbreitete Tradition zurück. Heutzutage sind Seebestattungen jedoch nur noch mit Urnen gestattet. Hierzu wählen die Angehörigen, wenn der Verstorbene den Ort nicht vor seinem Tod schriftlich festgehalten hat, an einer auserwählten Stelle in das Wasser gelassen. Die Asche sinkt größtenteils bis an den Grund des Sees oder des Meeres und löst sich in der Regel innerhalb eines Tages auf.Bestattungskosten: Die Berechnung für eine Bestattung setzt sich aus vier Bereichen zusammen:

  • Die Eigenleistungen des Bestatters
  • Kommunale Gebühren ( machen oftmals bereits 50% und mehr der gesamten Bestattungskosten aus)
  • Fremdleistungen (Blumenschmuck, Grabstein, Traueranzeigen etc.)

Persönliche oder zusätzliche Wünsche