Was tun im Sterbefall

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Einen lieb gewonnen Menschen zu verlieren ist immer mit Schmerz verbunden – so auch im Todesfall. Wie gern würden wir die verstorbene Person noch etwas fragen, einen Streit aus dem Weg räumen oder einfach nur Zeit mit ihr verbringen – all das sind typische Dinge die den meisten Betroffenen dann durch den Kopf gehen. Sicherlich haben Sie als Trauernde ein paar Momente, in denen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass nun einige Vorbereitungen zu erledigen sind, um dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen.

Als langjähriges und erfahrenes Bestattungsinstitut, möchten wir Sie so weit wie es in unserer Macht steht unterstützen und dabei helfen, wichtige Dinge oder zwingend benötigte Unterlagen trotz allem Verständnis für Ihre aktuelle Gefühlslage nicht aus den Augen zu verlieren.

Was tun, wenn ein Angehöriger im Krankenhaus verstorben ist?

Was tun im Sterbefall, wenn ein Angehöriger im Krankenhaus verstorben ist?

Verstirbt ein Mensch in einem Krankenhaus, stehen den Angehörigen in der Regel mehrere Tage zur Verfügung, um Abschied zu nehmen und einen Bestatter zu finden. Dennoch ist die Vorgehensweise und das Handeln von Seiten des Krankenhauses relativ strikt geregelt und in ganz Deutschland gleich.

Beim Versterben einer Person in einem Krankhaus, informiert das Pflegepersonal als allererstes den diensthabenden Stationsarzt. Erst wenn dieser den Tod des Patienten tatsächlich feststellt, kann eine Todesbescheinigung ausgestellt werden. Im zweiten Schritt wird die Person informiert, die der Patient in seiner Krankenakte als Kontaktperson im Todesfall eingetragen hat. Bevor jedoch wir als Bestatter von den Angehörigen informiert werden, übernimmt das Krankenhaus bereits weitere Aufgaben, wie zum Beispiel das waschen des Verstorbenen und das anziehen eines frischen Nachthemdes oder eines Krankenhaushemdes. In Absprache mit dem Krankenhaus, kann der Verstorbene auch für mehr als zwei Stunden in seinem Zimmer bleiben, sodass Angehörige und Trauernde die Möglichkeit haben, sich in Ruhe zu verabschieden. Teilweise besitzen die Krankhäuser auch einen speziellen Aufbewahrungs- oder Verabschiedungsraum.

Wichtig: Die Abholung, die gründliche Versorgung sowie das Einkleiden des Verstorbenen, bleibt weiterhin Aufgabe des Bestatters.

Was tun, wenn ein Angehöriger zu Hause verstorben ist?

Sollten Sie die Vermutung haben den Tod eines geliebten Menschen in Privaträumen festgestellt zu haben, kontaktieren Sie bitte umgehend einen Arzt – im Idealfall den zuständigen Hausarzt – denn nicht immer kann ein Laie auf den ersten Blick feststellen, dass ein Mensch auch wirklich von uns gegangen ist. Stellt der kontaktierte Arzt den Tod fest, wird eine sogenannte „Todesbescheinigung“ ausgestellt, die er beim Verstorbenen hinterlässt. Erst dann können Sie uns als Bestatter kontaktieren. Wir stehen Ihnen rund um die Uhr (24/7) zur Verfügung.

Checkliste für Angehörige im Sterbefall zu Hause:

  1. Arzt kontaktieren (Hausarzt oder über die Notrufnummer 112)
  2. Todesbescheinigung entgegennehmen und aufbewahren
  3. Bestatter kontaktieren

Wichtig: Der Gesetzgeber erlaubt es, dass der Verstorbene bis zu 36 Stunden in Privaträumen verbleiben kann. Diese Frist räumen wir Ihnen selbstverständlich ein. Pflicht ist es jedoch auch, dass eine Erdbestattung innerhalb von 120 Stunden nach dem Eintritt des Todes erfolgen muss. Gerne klären wir ein weiteres Vorgehen oder eventuelle Fragen Ihrerseits in einem persönlichen Gespräch – welches entweder bei Ihnen zu Hause oder in einer unserer Räumlichkeiten stattfinden kann.

Unabhängig davon, wo eine Person verstorben ist, bieten wir Ihnen ebenfalls an, Behördengänge für Sie zu übernehmen. Gerade in der Zeit der Trauer, fällt es vielen schwer an alle zwingend notwendigen bürokratischen Gänge zu denken. Sprechen Sie uns einfach an und wir erledigen alles Weitere.